Wenn das Wetter es zulässt, verlegen wir unsere Werkstatt gerne in die Sonne vor unserem Laden. In den letzten drei Wochen haben wir aber auch viel hinter der Manufaktur gearbeitet. Dieses Mal haben wir aus einem alten, unansehnlich gewordenen Wohnwagen den typischen 70er/80er-Jahre Chic verbannt. Mit Erfolg!

Immer auf der Suche nach neuen Projekten und Objekten stieß ich am einem Mittwoch Abend bei Ebay-Kleinanzeigen auf einen alten Wohnwagen … keine 24 Stunden später konnte ich ihn stolz mein Eigen nennen und Bärbel rang nach Fassung als das – von ihr spontan „Gefährt des Grauens“ genannte – „Teil“ Einzug auf dem Parkplatz hinter der Manufaktur hielt. Ich hatte ihr vollmundig und voller inbrunst das Projekt als „Glücksort to go“ verkauft …

Voller Tatendrang und um Bärbel möglichst schnell vom Potential des Mobiheims zu überzeugen, verbrachte ich den Freitag damit, den Anhänger so weit wie möglich zu entkernen und alles was nicht wieder Einzug finden sollte gleich zur Deponie zu befördern.

Samstag Morgen kaufte ich neue Stoffe und Tapeten, schon mal auf Vorrat, denn für das Wochenende hatte ich mir vorgenommen die Türen der Einbauten und alles, was ich bis dahin abschrauben konnte zu schleifen und mit unseren Kreidelacken zu verschönern.

In den kommenden Tagen hielt Bärbel mir tapfer den Rücken frei und ich konnte je nach Wetterlage hinter der Manufaktur arbeiten. Fußboden entfernen, Beschichtungen abkratzen, Fenster ausbauen, reinigen und neu eindichten, einen (überraschenden Wasserschaden) beseitigen, lackieren, Tapezieren, neuen Fußboden verlegen und dekorieren …

Ich glaube, jetzt habe ich sie vom Potential überzeugen können! Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß und Lust auf mehr gemacht … und uns bewiesen, wie gut wir zusammen arbeiten können, Toleranz walten lassen und gemeinsam Ergebnisse feiern können! Bärbel, grossartig!

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